SIKSA | "Stabat Mater Dolorosa"

Morgen 20:00 Uhr [ ]KUZE Theatersaal

Das polnische Duo SIKSA macht Performance-Kunst und feministischen Avantgarde-Punk. Höchst-persönlich präsentieren sie bei uns ihren Musicalfilm „Stabat Mater Dolorosa“, der auf ihrem gleichnamigen ersten Album basiert, mit einer Liveshow.

Über SIKSA:
SIKSA gehört zu den kontroversesten Künstlerinnen der letzten Jahre. Ihre radikalen und schonungs-losen Darbietungen zerschmettern das Patriarchat Stück für Stück, von Auftritt zu Auftritt. Verwurzelt im Punk sowie in Literatur und Theater seziert sie das polnische Bewusstsein. In ihren eigenen Wor-ten ist sie eine „Frau mit einer Mission.“

Über „Stabat Mater Dolorosa“ (Film):
In dem Musical „Stabat Mater Dolorosa“, basierend auf SIKSAs erstem Album, wird wie in einem performativen Traum ein Film Wirklichkeit. Dabei sind sowohl Traum als auch Film wie Kaugummi, das schon zu lange nicht mehr schmeckt. Eine nostalgische Einladung zu einer Tanzgeschichte über ein Mädchen, das zu seiner Kindheit zurückkehrt, in der es sich mit der Garderobe seiner Mutter als verschiedene Frauen verkleidete und sich in all den Rollen gefiel. Dieser Film ist ein Werkzeug zur Rekonstruktion der jugendlichen Szenen und gleichzeitig ein barocker Abschied von all dem Glitzer und den Einhörnern.“Stabat Mater Dolorosa“ ist wie ein Bajonett, das durch die moderne Zeit schnei-det. Sie gibt uns Mikro-Performances mit ihrem ganzen Körper und auf eigenes Risiko. Mit SIKSAs Musik wird das Szenario von den Charakteren zurückgewiesen, zermahlen, ausgespuckt, negiert und intensiviert. Piotr Machas Kamera ist eine der Mordwaffen, mit denen SIKSA gerne die moderne Rea-lität zerschlagen würde. Es ist eine künstlerische Sprache, die SIKSA fast unbemerkt seit 2014 be-nutzt. Eine Waffe, ein Mädchen und der Tod – das sind die Zeiten, in denen wir leben.

Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=k7unpwFSnNs
Album:
https://siksa.bandcamp.com/album/stabat-mater-dolorosa
SIKSA:
https://www.facebook.com/xsiksax/

Eintritt frei!

=== English ===

About SIKSA:
Siksa is the most divisive Polish artist in recent memory, whose radical and brutally honest perfor-mances are smashing the patriarchy one gig at a time. Coming from punk, literary and theatre back-grounds, her shows dissect the Polish consciousness. To quote her own words, she's a girl on a mis-sion.

About “Stabat Mater Dolorosa” (film):
The Musical based on SIKSA's "Stabat Mater Dolorosa" is a performative dream of making a movie come true, where both the dream and the movie are like chewing gum that has been tasteless for too long. A nostalgic invitation to a dancing story about a girl returning to her childhood, when she dressed up as different women using her mother's wardrobe, and all the roles she played were to please herself. This film is a tool for reconstructing the scenes from the youth, as well as a baroque farewell to all the glitter and unicorns. Stabat Mater Dolorosa is like a bayonet slashing through mod-ern times. She gives us micro-performances with all her body, and at her own risk. SIKSA's music is the scenario rejected, grinded, spat out, negated and intensified by the characters. Piotr Macha's cam-era is one of the murder weapons that SIKSA would like to use to fuck up the modern reality. It's a language of art that SIKSA has been using almost unnoticed since 2014. A gun, a girl and death – those are the times we live in...

Free entry!