Seenotrettung ist kein Verbrechen

6.Juli 14:00 Uhr Luisenplatz

Am Samstag werden wir uns in Potsdam solidarisch mit den Menschen auf der Flucht und mit Carola Rackete zeigen.

Es kann nicht sein, dass die Rettung von Menschen kriminalisiert wird und die Mauern um Europa immer höher gezogen werden.

Deswegen am 6.7. 14 Uhr auf dem Luisenplatz laut werden!

Mehr als zwei Wochen hat es gedauert, bis die Sea Watch 3 einen Sicheren Hafen gefunden hat. Das geschah nicht wegen einer Einigung auf europäischer Ebene, sondern wegen des

Einsatzes der Kapitänin Carola Rackete für Menschenrechte und die Leben von Menschen in Seenot. Nun liegt das Schiff an der Kette und Carola wird kriminalisiert. Das alles obwohl bereits wenige Tage nach der Rettung alle Menschen in aufnahmebereite deutsche Kommunen hätten kommen können. Schuld an der Situation der Geflüchteten und von Carola haben also vor allem Seehofer und Salvini, der das Einlaufen der Sea-Watch 3 blockierte und gegen Menschenretter*innen hetzt.

Wir erleben eine neue Eskalation der Kriminalisierung und der Abschottung. Angeklagt sind einzelne Personen, gemeint sind wir alle. Gemeint sind die Menschen auf der Flucht und angegriffen werden Solidarität und Menschenrechte. Deswegen ruft die SEEBRÜCKE den Notstand der Menschlichkeit aus. Wir sind im Begriff die allgemeinen Menschenrecht zu verspielen und unsere Menschlichkeit zu verlieren!

In ganz Deutschland werden am Samstag den 6.7. Demonstrationen und Mahnwachen stattfinden. Auch in Potsdam hat die SEEBRÜCKE Potsdam eine Mahnwache/Demo organisiert.

Lasst uns gemeinsam für Menschlichkeit und Solidarität auf die Straße gehen. Denn Menschenrechte sind unteilbar und Seenotrettung ist kein Verbrechen!

#FreeIuventa
#FreeCarola

Wenn ihr darüber hinaus unser Engagement für Menschenrechte und Seenotrettung unterstützen wollt könnt ihr gerne hier spenden: https://seebruecke.org/spenden/