Feministischer Reisebericht aus Kurdistan mit pol

29.Mai 18:30 Uhr Fem_Archiv

Aktivist_in(nen) berichten über ihre Erfahrungen in der Region Kurdistan. Nach verwehrten Grenzübertritten in Richtung Rojava landete eine politische Gruppe in Maxmur - einem seit 1998 bestehenden Camp geflüchteter Kurd_innen. Nach einer Einführung zur Geschichte und gegenwärtigen Lage Kurdistans soll es um konkrete Orte der gelebten revolutionären Praxis gehen. Wie konkret gestaltet diese sich? Auf welchen Ideen fußen sie? Welche Rolle spielen Frauen darin? Was können wir von der feministischen Praxis der kurdischen Bewegung vor Ort lernen? Zum Einläuten des Abends laden wir zu Fingerfood und Süppchen und freuen uns auf anregende Gespräche, auch gern im anschließendem informellen Ausklang bei Musik und Getränken.

Im Rahmen von:
Veranstaltungsreihe im fem_Archiv
März bis Mai 2019 - vom Frauen*kampftag zum ‘Männertag‘: Feminismus-Basics zu emanzipativen Kämpfen, Diskussionen und Empowerment

Frauen*streikbewegungen auf der ganzen Welt, Diskussionen zu anderen Formen von Männlichkeit, die Dritte Option im Personenstand - immer mehr rücken ein kritischer Umgang mit (Geschlechter)Normen ins öffentliche Blickfeld. Aber wie steht es um Themen der Gleichberechtigung, Sexualität und Sexismus? Und was halten feministische Bewegungen bereit um sich Norm und Diskriminierungen zu widersetzen? Was bieten sie darüber hinaus an? Die Veranstaltungsreihe möchte verständliche, lebensnahe Einstiege in eine Auswahl an feministischen Themen bieten. Von sexueller Selbstbestimmung, Gewalt sowie Körper zu feministischen Antifaschismus und konkret gelebten feministische Utopien machen wir einen Schwenk durch viele Jahre geführte Kämpfe, Diskussionen und konkrete Emanzipationen. Die Reihe ist auch für Cis-männlichen Mitmenschen ein Zu-Gewinn.